U19 European Cup: Mad Dogs Wiener Neustadt verkaufen ihre Haut teuer

U19 European Cup: Mad Dogs Wiener Neustadt verkaufen ihre Haut teuerDie U19-Mannschaft der Mad Dogs Wiener Neustadt stand vergangenes Wochenende beim U19 European Cup im Einsatz. Die Niederösterreicher zeigten eine gute Turnierleistung und beendeten den Europapokal auf dem achten Platz.

Vier Niederlagen um Haaresbreite

Im Inline-Skaterhockey wird auch in den Nachwuchs-Kategorien der internationale Vergleich gesucht. So hatte vergangenes Wochenende Österreichs U19-Meister, die Mad Dogs Wiener Neustadt, in Avenches (Schweiz) die Ehre am Europapokal ihrer Altersklasse teilzunehmen. In der Gruppenphase, in der in zwei Fünfer-Gruppen um die sechs Viertelfinal-Plätze gespielt wurde, starteten die Mad Dogs am Freitagabend gegen Gastgeber SHC Rolling Aventicum in das Turnier. Die Eidgenossen gingen mit einer 0:2-Führung in die erste Drittelpause. Die Mad Dogs gaben allerdings nicht auf. 35 Sekunden nach Wiederanpfiff traf Julian Pauschenwein per Konterangriff zum 1:2. Der Ausgleichstreffer sollte den Mad Dogs allerdings verwehrt bleiben.

Auch am Samstag, an dem die weiteren drei Gruppenspiele auf die Wiener Neustädter bevor standen, bewiesen die Mad Dogs durchaus konkurrenzfähig zu sein. In allen drei Spielen waren die Mad Dogs nicht chancenlos, mussten sich aber stets knapp geschlagen geben. Gegen die deutschen Vertreter Miners Oberhausen (2:4) und die Bissendorfer Panther (0:2) verlor man nur mit zwei Toren Unterschied. Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Schweizer Mannschaft SHC Givisiez fehlte sogar noch weniger zu einem Punktegewinn. Die Schweizer erzielten den 2:1-Siegestreffer erst 14 Sekunden vor Ende.

U19 European Cup: Mad Dogs Wiener Neustadt verkaufen ihre Haut teuerGegen Biel klappt es endlich!

Somit gingen die Mad Dogs am Sonntag mit der Erkenntnis, dass nur einige Kleinigkeiten verbessert werden müssen, um endlich anschreiben zu können, in die Platzierungsrunde um die Plätze Sieben bis Zehn. Gegen MJ Biel wurden die Niederösterreicher, von denen eine Vielzahl auch zum Stammader der U19-Nationalmannschaft gehört, endlich belohnt! Biel ging zwar in Führung, doch bescherte Maximilian Koglbauer noch in der ersten Halbzeit den Ausgleichstreffer. In der zweiten Halbzeit sorgte ein Doppelpack von Julian Pauschenwein für die 3:1-Führung. Koglbauer sorgte vier Minuten vor Spielende noch für den 4:1-Endstand. Damit standen die Mad Dogs im Spiel um Platz Acht. In diesem lief für die Neustädter leider nichts nach Wunsch. Nach drei intensiven Turniertagen fehlten den Mad Dogs auch die Kräfte um sich in die Partie zurück zu kämpfen und verloren das letzte Spiel mit 0:7. Damit beendeten die Mad Dogs Wiener Neustadt den U19-Europapokal auf dem respektablen achten Platz. Den Europacup-Titel holte sich der deutsche U19-Meister Crash Eagles Kaarst mit einem imposanten 7:0-Finalsieg über SHC Rossemaison.

Das nächste Saison-Highlight wartet bereits auf die junge Mannschaft aus Wiener Neustadt. Vor heimischen Publikum spielt die U19-Mannschaft der Mad Dogs am 29. Juni das Finalturnier um die Regionalliga Ost 2-Meisterschaft aus!

U19 European Cup 2019 in Avenches (Schweiz) - Spiele der Mad Dogs Wiener Neustadt
(alle Ergebnisse finden ihr auf unserer Ergebnis-Überischt)

Freitag, 14. Juni: Gruppenspiele (2x12 Minuten Netto)
19:50 Uhr: HC Mad Dogs Wiener Neustadt – SHC Rolling Aventicum 1:2

Samstag, 15. Juni: Gruppenspiele (2x12 Minuten netto)
11:20 Uhr: Miners Oberhausen - HC Mad Dogs Wiener Neustadt 4:2
15:20 Uhr: Bissendorfer Panther - HC Mad Dogs Wiener Neustadt 2:0
19:20 Uhr: HC Mad Dogs Wiener Neustadt - SHC Givisiez 1:2

U19 European Cup: Mad Dogs Wiener Neustadt verkaufen ihre Haut teuerSonntag, 16. Juni: Platzierungsspiele um Plätze 7-10
08:00 Uhr: HC Mad Dogs Wiener Neustadt – MJ Biel-Bienne 4:1
24:35 Uhr: HC Mad Dogs Wiener Neustadt - Bissendorfer Panther 0:7

Endstand IISHF U19 European Cup 2019:
1.) Crash Eagles Kaarst (Deutschland) 
2.) SHC Rossemaison (Schweiz) 
3.) Red Devils Berlin (Deutschland) 
4.) SHC Rolling Aventicum (Schweiz) 
5.) SHC Givisiez (Schweiz) 
6.) Miners Oberhausen (Deutschland) 
7.) Bissendorfer Panther (Deutschland) 
8.) HC Mad Dogs Wiener Neustadt (Österreich)
9.) JG Wiggertal United (Schweiz)
10.) MJ Biel-Bienne (Schweiz)

Foto: Mauricette Schnider/Phot'Inline

 

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